Interfilm Academy News

One-Future-Preis 2026 – 40 Jahre One-Future-Preis!

Die Interfilm Academy Munich e.V., wird im Rahmen des 43. Filmfest München, das vom 26. Juni bis zum 5. Juli 2025 stattfindet, zum 41. Mal ihre Auszeichnungen vergeben – 40 Jahre nach der ersten Preisverleihung.

Da der Film eine Form globalen Ausdrucks und der audido-visuellen Kommunikation darstellt, fühlen
wir uns der Ökumene verpflichtet, einer Verständigung über die Grenzen von einzelnen Konfessionen,
Kirchen und Religionen hinaus.

Pfr. Eckart Bruchner

Die Menschen unseres Jahrhunderts haben eine einzige unteilbare Zukunft – One Future. In diesem Sinne zeichnet die Interfilm Academy mit dem One-Future-Preis jedes Jahr einen Film aus dem Programm des Filmfest München aus, der diesen Gedanken in ethisch und filmästhetisch überzeugender Weise umsetzt.

Preisverleihung

Die feierliche Verleihung der diesjährigen Preise findet statt am Samstag, den 4. Juli 2026, um 12 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie München in der Herzog-Wilhelm-Str. 24 (zwischen Sonnenstraße und Sendlinger Tor). Der Eintritt ist frei. Die Preisverleihung ist öffentlich, alle Interessierten können vorbeikommen.

Internationale Jury

Der internationalen Jury unter Vorsitz von Pfr. Eckart Bruchner (Deutschland) gehören in diesem Jahr an:

Vorsitz:

© Foto: Benjamin Boldt

Eckart Bruchner, geb. in Amberg, Deutschland
Studium der Theologie, Philosophie, Archäologie und Kunstgeschichte in Erlangen, Rom, Heidelberg und München. HFF München (Abschlussfilm Sacra Romana Rota)
Pfarrer, Dozent und Pädagoge, Professor an der FVG Antwerpen, 1985-2016 Direktor der Interfilm-Akademie, seit 2020 1. Vorsitzender der Interfilm Academy Munich e.V., Stifter der Preise One-Future-Preis und Prix Interculturel

Jury:

Ileana Cosmovici
geb. in München, aufgewachsen in Italien und Deutschland
Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) im Bereich Dokumentarfilm
Regisseurin, Schauspielscout und Fotografin


Christine Weissbarth
geb. in Wien, Österreich
Studium der Kunstgeschichte an der LMU München
Moderatorin und Schauspielerin, Studienleiterin bei der Interfilm Academy Munich e.V.


Natalia Putintseva
geb. in Omsk/Sibirien, Russland, aufgewachsen in Nord-Kasachstan
Studium der Anglistik und Germanistik an der Nord-Kasachstanischen
Universität. BWL an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. USA-Aufenthalt.
Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet interkultureller Kommunikation und internationalen Projektmanagements, Autorin und Kunstmalerin

Unser 200-Kritiken-Mann

In der KI-Reihe bei Filme, Serien und Stars diskutiert Stefan Preis mit Werner Fassrainer, Jan Planinic und Rolf vom Kanal Rolfs Filmkritiken Wirkung und Zukunft von KI in unserem Leben anhand ausgewählter Beispiele aus dem Film „Der 200-Jahre-Mann“ (1999) von Chris Columbus.

Für den Lovecrafter Online hat Stefan Preis gleich eine ganze Reihe von Artikeln geschrieben: In Die Sperlinge fliegen wieder widmet er sich Stephen Kings „Stark – The Dark Half“ und setzt das Werk in Bezug zu Lovecrafts „Dunwich Horror“. Außerdem schreibt er über die Lovecraftsche Antikenrezeption in „Crouch End“ und Lovecraftsche Momente in der „Freitag der 13.“-Reihe. Schließlich zeigt er noch in Unheimliche Wesen in den tiefen Wäldern Parallelen zwischen Lovecraft und M. Night Shyamalans „The Village“ auf.

Darüber hinaus hat Stefan für den Fluxkompensator eine Kritik zu Das Geheimnis der fliegenden Teufel (1980) verfasst und last, but not least eine zu Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973) wiederum bei Filme, Serien und Stars.

25.06. Gautinger Filmgespräch: Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang

Deutschland 2026 | 94 min. | Regie: David Dietl | mit Maximilian Brückner, Michaela May, Sigi Zimmerschied, Momo Beier, Hannah Herzsprung u.a.
Donnerstag, 25.06.2026 19:30
Kino Breitwand Gauting, Bahnhofsplatz 2 / 82131 Gauting

Nach einem Autounfall findet sich der Münchner Taxifahrer Wiggerl unerwartet im Himmel wieder. Statt vertrauter Klänge und Genüsse erwartet ihn dort jedoch eine ihm fremde Welt, die wenig mit seinen Vorstellungen zu tun hat. Um die himmlische Ordnung nicht weiter zu stören, wird er mit einer Aufgabe zurück auf die Erde geschickt: Nur wenn es ihm gelingt, sein Karma auszugleichen, darf er dort bleiben.

Zurück im Leben bleibt Wiggerl für seine Umwelt unsichtbar. Allein seine Tochter Toni kann ihn sehen und hören. Die Begegnung verläuft angespannt, denn das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist durch frühere Versäumnisse belastet. Toni verweigert zunächst jede Unterstützung, auch mit Blick auf ihre Mutter, um die sich Wiggerl zu Lebzeiten kaum gekümmert hat. Erst allmählich beginnt ein Prozess der Selbstreflexion, durch den er versucht, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Während die Zeit gegen ihn arbeitet, wird ihm zunehmend klar, welche Bedeutung seine Mission tatsächlich hat.

Remake des gleichnamigen Zeichentrickfilms von 1962. (Quelle: Kino)

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, der im nachfolgenden Filmgespräch mit dem Publikum auch religiöse wie zutiefst menschliche Fragen erörtern wird

21.06. Kleines Sommerfestival Gauting: Vatersland

Deutschland / Belgien 2020 | 118 min. | Regie: Petra Seeger | mit Margarita Broich, Felizia Trube, Momo Beier u.a.
Sonntag, 21.06.2026 21:00
Schloss Fußberg, Am Schlosspark 15 / 82131 Gauting

Der Film VATERSLAND ist ein eindrucksvolles Dokumentar-Drama, das sich über viele Jahre hinweg mit den komplexen Beziehungen zwischen Kindern und ihren Vätern auseinandersetzt. Er stellt universelle Themen wie Identität, Herkunft und Versöhnung tiefgründig und berührend dar und schafft dabei Raum für Reflexion.

Petra Seeger realisierte mit diesem autobiografischen Projekt ihr erstes Spielfilmprojekt und hat dabei ihre eigene Lebensgeschichte filmisch verarbeitet. Ihre Intention war es, nicht nur persönliche Erinnerungen sichtbar zu machen, sondern auch gesellschaftliche und emotionale Dynamiken rund um das Thema Vater-Kind-Beziehung aufzuzeigen, die oft im Verborgenen bleiben. VATERSLAND wurde mehrfach ausgezeichnet. (Quelle: Kleines Sommerfestival Gauting)

Die Veranstaltung ist Teil des Kleinen Sommerfestivals Gauting.

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.

19.06. Münchner Filmgespräch: Salami Aleikum

Deutschland 2009 | 109 min. | Regie: Ali Samadi Ahadi | mit Navid Navid, Anna Böger, Michael Niavarani u.a.
Freitag, 19.06.2026 18:30
Münchenstift – Haus an der Effnerstraße, Effnerstr. 76 / 81925 München

Ein junger Deutsch-Iraner will die Metzgerei seines Vaters retten und landet in einem ostdeutschen Dorf, wo er sich verliebt und zwischen Kulturen, Vorurteilen und skurrilen Begegnungen seine Identität sucht. Mit Witz, Charme und liebevoller Ironie erzählt Ali Samadi Ahadi eine warmherzige Komödie über Heimat, Missverständnisse und die Kunst, Brücken zwischen sehr unterschiedlichen Welten zu bauen. (Quelle: Münchner Volkshochschule)

Einführung und Moderation: Filmpfarrer Eckart Bruchner, Interfilm Academy Munich e.V.